Schilddrüsenunterfunktion Hypothyreose
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Schilddrüsenunterfunktion: Warum Deine Schilddrüse aufgehört hat Hormone zu produzieren

Schilddrüsenunterfunktion Patentinnen fragen sich oft: Warum kann meine Schilddrüse nicht einfach funktionieren? Wieso produziert sie nicht einfach Hormone, sodass mein Stoffwechsel aktiv ist und ich keine Kalorien zählen muss, um nicht noch mehr zuzunehmen. Warum lässt sie ich mich schlapp und energielos fühlen? Viele Jahre habe ich mir diese Fragen gestellt, doch mit all den Medikamenten und Diäten habe ich meine Schilddrüsenunterfunktion nur noch viel schlimmer gemacht.

Die Aufgaben einer gesunden Schilddrüse

Die natürliche Aufgabe Deiner Schilddrüse ist die Regulation Deines gesamten Energiestoffwechsels. Durch das Ausschütten Deiner Schilddrüsenhormone wird Dein Blutdruck erhöht und Deine Herzfrequenz gesteigert. Die Hormone wirken auf Deinen Fett-, Zucker und Bindegewebsstoffwechsel.

Schilddrüsenunterfunktion – 3 mögliche Gründe warum Deine Schilddrüse aufgehört hat Hormone zu produzieren

Dein Körper ist ein Wunderwerk und versucht immer sein Bestmöglichstes, um Dich ins Gleichgewicht zu bringen. Wenn Deine Schilddrüse plötzlich oder schleichend aufhört, Hormone zu produzieren, hat das oft einen triftigen Grund (sofern die Schilddrüsenunterfunktion nicht angeboren ist, was aber nur sehr selten vorkommt). 

Hier 3 mögliche Ursachen für Deine Schilddrüsenunterfunktion:

1)  Nicht genug Nahrungsenergie (Kaloriendefizit, Diäten)

Dein Körper benötigt Energie in Form von Kohlenhydraten, Eiweiß und Fett. Wenn Du durch andauerndes Diäthalten weniger Energie aufnimmst, als Dein Körper benötigt, registriert das Dein Körper. Er reguliert Deinen Stoffwechsel runter, indem Deine Schilddrüse weniger Hormone produziert. 

Warum tut sie das? Um Dich zu schützen! Denn wenn die Schilddrüse merkt, dass weniger Energie zugeführt wird, versucht sie alle Prozesse im Körper langsamer ablaufen zu lassen, um mit der wenigen Energie gut haushalten zu können. Würde Dein Körper weiter auf 100% Power laufen, wärst Du nach kurzer Zeit ausgebrannt. Deshalb reguliert die Schilddrüse auf z.B. 50% Power, um alle Prozesse weiterhin ablaufen zu lassen, aber eben langsamer.

So kann eine Schilddrüsenunterfunktion entstehen, v.a. wenn über längere Zeit „Low Carb“ oder „intermittierendes Fasten“ durchgeführt wurde. Deine Verdauung läuft langsamer, deine Hände und Füße werden nicht mehr ausreichend mit Blut versorgt, sodass du schnell frierst.

2)  Stresshormone im Blut

Hast Du chronischen Stress? Dies kann dazu führen, dass das Stresshormon Cortisol langfristig im Blut erhöht ist. Studien zeigen, dass der Cortisol-Level im Blut gegensätzlich zu T3 und FT3 steht, also wenn das Stresshormon hoch ist, sind Deine Schilddrüsenhormone niedrig1. Bei einer Schilddrüsenunterfunktion sind Deine Schilddrüsenhorme v.a. FT3 oft dauerhaft zu niedrig.

3)  Fehlende Nährstoffe

Isst Du zu wenig, um abzunehmen? Wenn Du zu wenig Nahrung aufnimmst, kann es sein, dass Du auch zu wenige Vitamine und Mineralstoffe aufnimmst. „Aber ich esse doch jeden Tag Salat und Gemüse und habe trotzdem eine Schilddrüsenunterfunktion?“. Hier entsteht oft ein Denkfehler, denn nur wenn Du viel Gemüse isst, heißt das nicht, dass Dein Darm auch genug Vitamine und Mineralstoffe aufnehmen kann. Die Aufnahme in Deinen Körper (durch Essen) heißt nicht, dass die Nährstoffe auch von Deinem Darm ins Blut aufgenommen werden können. Erst wenn sie vom Blut zu Deinen Zellen transportiert werden, können Sie auch von Deiner Schilddrüse genutzt werden.

Mehr zum Thema Darmgesundheit findest Du hier in meinem Blog-Beitrag zum Thema: „Wieso Deine Darmgesundheit essentiell für Deine Schilddrüsenfunktion ist

Nahrungsergänzungsmittel können eine gute Unterstützung bei der Aufnahme von wichtigen Nährstoffen sein. Hier solltest du aber darauf achten, wenig „isolierte“ Nährstoffe wie z.B. „Selen-Tabletten“ oder „Jod-Tabletten“ aufzunehmen. Es kann hier schnell zur ungesunden Überdosierung kommen und meist werden diese isolierten Nährstoffe gar nicht gut vom Darm aufgenommen, weil wichtige Begleitstoffe, die natürlicherweise in Lebensmitteln enthalten sind, fehlen. Ich empfehle meinen Schilddrüsen-Ladys deshalb immer zu ganzheitlichen Nahrungsergänzungsmitteln zu greifen. Jod kann z.B. gut aus Kelp-Algen* aufgenommen werden. Hier ist die Lebensmittelmatrix ideal, sodass das Jod auch gut ins Blut aufgenommen werden kann. Zur Selenaufnahme empfehle ich gerne Paranüsse*. Hier spielt die Qualität eine große Rolle, weil viele Paranüsse aus dem Supermarkt keine oder nur geringe Mengen an Selen enthalten. Mein Favorit sind diese Nüsse aus Wildsammlung*. Es reichen 2-3 davon pro Tag. Zu viele Nüsse können aufgrund der Fettsäurenverteilung deiner Schilddrüse schaden, deshalb in Maßen.

Wie ich es geschafft habe, meine Schilddrüse wieder zu aktivieren und die Schilddrüsenunterfunktion aufzulösen

Auch ich habe viele Jahre mit einer Schilddrüsenunterfunktion gekämpft und die Tabletten vom Arzt haben leider nicht geholfen, meinen Stoffwechsel wieder zu aktivieren. 

Erst als ich die Ursachen meiner Schilddrüsenunterfunktion aufgelöst habe, hat meine Schilddrüse wieder angefangen zu arbeiten. Indem ich ihr wieder genug Energie in Form von Makro- und Mikronährstoffen gegeben habe, mein Stress-Level dauerhaft reduziert habe und meine Darmflora ins Gleichgewicht gebracht habe, konnte ich meine Schilddrüse auf natürliche Weise aktivieren.

Die Tabletten brauche ich heute gar nicht mehr und fühle mich besser als je zuvor. Durch meinen höheren Stoffwechsel-Verbrauch habe ich viele Kilos verloren und bin energiegeladen und glücklich.

Wenn Du selbst auch die Ursachen hinter deiner Schilddrüsenunterfunktion oder deines Hashimoto auflösen möchtest und deine Symptome wie überflüssige Pfunde oder Haarausfall und Müdigkeit auf natürliche Weise auflösen möchtest, ist mein Schilddrüsen Power Kurs genau das richtige für dich. Klicke hier für mehr Informationen zum 90-Tage-Power-Programm für deine Schilddrüsengesundheit. 🙂

Verwendete Studien:

1Xiang, B. et al. (2019): A study of thyroid functions in patients with Cushing’s syndrome: a single-center experience. Endocrine Connections, July 1, EC-19-0309.

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